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Konzertsaison 2009

 
Konzertsaison 2008
Die Konzertsaison auf der Bertramka beginnt am 12. April und endet mit einem Konzert am 29. Oktober 2008. Wie in den vergangenen Jahren, auch in diesem Jahr werden auf der Bertramka viele Stücke von Mozart, seinen Zeitgenossen, aber auch von modernen Komponisten gespielt. Die meisten Konzerte werden im Konzertsaal der Bertramka veranstaltet, in den Sommermonaten Juli und August werden ausgewählte Konzerte in dem malerischen Garten des Gutes gegeben.
 
Im Jahre 2007 erinnerten wir uns mit dem Projekt „Das Treffen von Mozart und Beethoven“ den 180. Todestag des klassizistischen Genies Ludwig van Beethoven. In der Interpretation der vornehmlichsten tschechischen Streichquartette ertönten auf der Bertramka einzigartig alle Streichquartette von Mozart und Beethoven.
 
Unsere Aufmerksamkeit gilt den Streichquartetten auch in diesem Jahr. Das Projekt „Quartette zweier Jahrhunderte 1750 – 1950“ stellt wieder eine Reihe von Mozarts Quartetten vor, aber auch die Quartettwerke anderer Autoren, die in den angegebenen Jahrhunderten lebten (z.B. Dvořák, Haydn, Mendelssohn, Ravel, Smetana, Schubert usw.). Gleichzeitig werden auf der Bertramka die führenden tschechischen Quartette präsentiert, namentlich Talich, Kocián, Stamic, Škampa, M. Nostitz, Zemlinsky Quartett und weitere.
 
Die Tradition der tschechischen Streichquartette ist reich und mit der Hinsicht zum Klang der tschechischen Musik in der Welt sehr bedeutend. Im vergangenen Jahr starteten wir das Sommerfestival „Divertimenti in Prag“ unter der Schirmherrschaft Meister Josef Suks. Für ihn selber stellt ein Streichquartett „das ideale Ensemble“ dar und er hat eine große Vorliebe für Kammermusikkonzerte dieser Art. Dieses Festival wird auch in diesem Jahr fortgesetzt – es findet in der zweiten Hälfte Augusts im Garten der Bertramka statt. Es ist uns eine Ehre bekanntzugeben, dass auch die Mitglieder des weltbekannten Pražák Quartetts eine Einladung eingenommen haben. Die Besucher können die Werke von Mozart, Smetana, Dvořák, Janáček, Borodin, Haydn und anderen Autoren genießen.
 
Mit den Konzerten, die unter dem Titel „Mozart contra Salieri“ gegeben werden, möchten wir den Besuchern Mozarts Zeitgenossen Antonio Salieri vorstellen, der ein ausgezeichneter Musiker und Dirigent war. Nach 1766 wurde zu seiner zweiten Heimat Wien, wo er als Hofkapellmeister und Komponist tätig war. Er gehörte zugleich zu den besten Pedagogen seiner Zeit, vor allem im Bereich des Gesangs, der Vertonung, und der Musiktheorie. Das zeigt auch die Liste seiner Studenten – Ludwig van Beethoven, Johann Nepomuk Hummel, Ignaz Moscheles, Franz Schubert, Franz Liszt, Franz Xaver Süssmayr und andere. Er gab Unterricht sogar dem Sohn von Mozart, Franz Xaver Mozart. Die meisten Leute, die dem Namen Salieri begegneten, kennen ihn vor allem als den Menschen, der den Tod von Wolfgang Amadeus verursachte. Zum Beispiel schon Alexander Sergejevitsch Puschkin schrieb ein wunderbares Poem „Mozart und Salieri“, in dem Salieri als der Mörder von Mozart bezeichnet wurde, deren Motiv die oft zitierte Revolte „des Genies der Durchschnittlichkeit“ war. Eine weitere falsche Vorstellung über das Verhältnis zwischen Salieri und Mozart bekräftigte der weltbekannte Film Amadeus von Miloš Forman.
In vielen Fällen handelt es sich um Verzerrung der Geschichte, Irrtümer in den Zeitrelationen und um faktische Fehler. Salieri brauchte nicht Mozarts Werk wie sein eigenes präsentieren und Mozart neidisch sein. Die Musikwissenschaftler ließen die Idee, dass Salieri Anteil an Mozarts Tod hatte, schon längst fallen. Alle zeitliche Dokumente, Briefe und Ereignisse zeugen vom Gegenteil – Mozart und Salieri respektierten sich gegenseitig und das Verhältnis zwischen ihnen war absolut korrekt.
 
Im September dieses Jahres findet in dem Museum W. A. Mozarts und des Ehepaar Dušek auf der Bertramka schon der 10. Jahrgang des Festivals „Mozartiana Iuventus“ statt. Dieser Zyklus von neun Konzerten, dessen Dramaturgie eng mit der gegenwärtigen Musik verbunden ist, gibt in der Tradition den jungen, außergewöhnlich talentierten Interpreten eine Möglichkeit sich vor der tschechischen sowie der ausländischen Öffentlichkeit zu präsentieren. Jedes Programm aller Festivalkonzerte enthält immer ein Werk von W. A. Mozart. Gerade die Konfrontation von Mozarts Stücken mit den gegenwärtigen Werken, deren Autoren sich bei der Arbeit von dem klassizistischen Genie inspirieren ließen, ist sehr interessant. Die jungen Künstler freuen sich jedes Jahr über diese Möglichkeit und für die Veranstallter ist es jedes Jahr eine Freude auf der Bertramka auch die Laureaten vielen Preisse, samt des Prager Frühlings, vorstellen zu können (z. B. Tomáš Jamník oder Ivo Kahánek).





 
Flash
 
 


 
Neuentwicklungen
Bertramka ist geschlossen

Das Museum W. A. Mozarts auf Bertramka ist seit dem 1. November 2009 komplet geschlossen.

Bis auf Widderuf ist es nicht möglich, die Exposition des Museum, die Konzerte oder das Café Bertramka zu besuchen. Auch unsere weitere Aktivitäten, wie Vermietungen der Räumen oder Hochzeiten, setzen nicht fort.

Wir danken allen für die langen Jahren der Unterstützung und Sympathie!


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